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Ich komme aus 36391 Sinntal und heiße im richtigen Leben Matthias Eck.


Ich bezeichne mich selber in der großen Western-Szene als Hobbyist.Mein Hauptinteresse gilt hier dem Leben in der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Zu diesem Hobby bin ich gemeinsam mit meiner mittlerweile Ex-Frau über das Westernreiten, unsere Pferde und die Country und Western Musik gekommen.

Die Geschichte und das Schicksal der Vereinigten Staaten von Amerika hat uns schon immer, von der ersten Besiedlung über die Unabhängigkeitserklärung, den Civilwar bis hin zum heutigen Tag, fasziniert. Auf dem Südstaatenball in Pullman City haben wir dann erste Kontakte zu den Hobbyistenkreisen aufgenommen. Wir tauchten kurz in die Welt von Fackeln im Sturm oder Vom Winde verweht ein. Schnell merkten wir dass es sehr viele gab die nicht nur das typische Outfit (Uniform oder Ballkleid) trugen, sondern diese Epoche fast lebten. Sie waren in diesem Moment wirklich Bürger der konföderierten Staaten oder der Union, jedoch waren alle egal ob „Yankee“ oder „Rebel“ freundschaftlich miteinander verbunden. Wir fanden großen Gefallen daran und tauschten gerne unsere „Cowboy“ Kleidung gegen eine entsprechende Old Style Garderobe ein.

                                            Kontakt:


Seit 2002 bilden wir mit einigen anderen die „Civil-War-Hobbyisten Westmittelfranken“ Wir gehören nicht zu der großen Gruppe der Reenactors, obwohl wir vieles von ihnen übernommen haben, wir bezeichnen uns eher als Civilwarhobbyisten mit großem Anspruch auf einer realistischen Darstellung. Nach dem Besuch zahlreicher Bälle fand 2004 unser erster historischer Ball in der Orangerie in Ansbach statt. 2005 gab es dann unseren 2. Historyball und wir denken jeder konnte dort sehen, dass wir in unserem Hobby hohe Ansprüche an uns selber stellen, aber auch viel Spaß darin gefunden haben.


Auf diesem Bild bin ich  in ziviler Old-Style Garderobe zu sehen die ich zu verschiedenen Bällen oder hin und wieder auch einfach mal so in Pullman-City trage. Anfangs mußte ich mich schon etwas an diesen Stil gewöhnen da dies ja so ganz und gar nicht meiner ursprünglichen Vorstellung vom "Westen" entspach. Mit der Zeit fand ich jedoch Gefallen daran und mittlerweile ziehe ich diese Kleidung mittlerweile gerne zu verschiedenen Gelegenheiten an. Zu dieser Garderobe bin ich ursprünglich durch meine Hochzeit am 21.September 2002 gekommen die wir gemeinsam mit unseren Gästen im Stil eines historischen Balles gefeiert haben. Bei den verschiedenen Bällen trage ich dann den Namen Matthew B.Corner, was eigendlich ja nur die Übersetzung meines Namens ist.

Ich nehme dabei weder die Rolle eines eines Gesetzeshüters noch die eines Outlaws an. Ich bin dann einfach  Lt.Colonel Corner in zivil. Für die Übersetzung unserer Namen ins englische haben wir uns entschieden weil wir der Meinung sind das es dann etwas besser klingt. Rein geschichtlich gesehen wäre jedoch kein Problem unseren deutschen Namen zu behaten, da es diesen gerade in den nördlichen Staaten recht häufig gibt.                                      


Hier trage ich die Uniform eines Lt.Colonel der 7th Pennsylvania Cavalry.Für diese Einheit habe ich mich entschieden, da es für mich selbstverständlich war, das ich ein "Yankee" bin und für Pennsylvania entschied ich mich, weil es aufgrund seiner geographischen Lage in der Geschichte der USA  stets eine gewichtige Rolle gespielt hat.
Da wir ja über unsere Pferde zu diesem Hobby gekommen sind, bot es sich an,  das ich ein Cavalry-Angehöriger sein würde.
Bei meiner Suche nach dem geeigneten  Pennsylvania Regiment bin ich dann auf das 7th gestoßen und habe mich darüber  etwas informiert. Zunächst war mir ja nur die 7th US Cavalry bekannt. Diese ist jedoch wiederum so bekannt, dass sehr viele, für mich schon fast zu viele, einen Angehörigen dieser Einheit darstellen (die meisten wohl einfach weil auch ihnen die "7th“ vom Namen her bekannt ist, kaum einer kennt deren Geschichte und Tradition wirklich).Die 7th Pennsylania Cavalry hingegen ist fast vollkommen unbekannt.Ich überprüfte  auch  ob  es in Deutschland schon eine "7th Pennsylvania“ gab.  Da dies nicht der Fall war konnte ich sie gründen und  habe damit sozusagen die "Muster roll“ eröffnet.   Seit dem 11.November 2005 bin ich Mitglied der 7th Regiment Pennsylvania Cavalry Descendants Association mit Sitz in Peachtree City, Georgia, USA.

Hier einige informationen zum echten...



Allen Reenactors sei hier hier an dieser Stelle gedankt, da sie, obwohl ich selber ja nicht dazu gehöre, mir in vieler Hinsicht als Vorbild dienen und ich viel von ihnen lernen konnte und noch immer kann.


Wie unten zu sehen ist, trage ich aber manchmal auch, je nach Anlaß, ein Cowboy- oder ein moderneres Western-Outfit bei Country- und Truckerfesten o.Ä.




 
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